Mehrwegboxen für Essen to go: so führen Restaurant und Imbiss sie ein
Essen to go verursacht den meisten Verpackungsmüll in der Gastronomie. Mehrwegboxen mit Pfand funktionieren schon in vielen Städten, und die EU-Verpackungsverordnung rechnet damit: Betriebe mit To-go müssen eine Mehrwegoption anbieten und das Befüllen mitgebrachter Behälter ermöglichen.
Möglichkeiten
| System | So funktioniert es |
|---|---|
| eigene Boxen mit Pfand | Gast zahlt Pfand, bringt Box zurück, bekommt Geld |
| Mehrwegnetzwerk | Rückgabe in jedem teilnehmenden Betrieb |
| eigener Behälter | Gast bringt eigenen mit, der Betrieb befüllt ihn |
Hygiene und Ablauf
- zurückgegebene Boxen wie normales Geschirr heiß spülen,
- bei mitgebrachten Behältern das Innere nicht berühren, mit Schöpfer oder über ein Tablett befüllen,
- beschädigte oder verschmutzte Behälter dürfen abgelehnt werden,
- klare Regeln für Preis und Pfand festlegen.
Und Getränke to go
Zur Box gehört oft ein Getränk. Ein Mehrwegbecher mit Pfand und ein Halm ohne Kunststoff, etwa ein essbarer, ergänzen das Angebot ohne unnötigen Müll. Mehr im Artikel Mehrwegbecher.
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Häufige Fragen
Muss ich mitgebrachte Behälter befüllen?
Laut EU-Verpackungsverordnung müssen Betriebe mit To-go das ermöglichen.
Wie löse ich die Hygiene bei mitgebrachten Behältern?
Innen nicht berühren, mit Schöpfer befüllen, verschmutzte Behälter ablehnen.
Wie hoch ist das Pfand für eine Box?
Je nach System, meist einige Euro.
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